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von Yael Ronen und Ensemble
nach einer Idee von Simonida und Sandra Selimović
Regie Yael Ronen
Gastspiel des Maxim Gorki Theaters Berlin
im Rahmen des Festivals E BISTARDE/VERGISS MEIN NICHT
Zu keinem Zeitpunkt in ihrer von Verfolgung geprägten Geschichte hatten die Roma eine eigene Armee oder forderten ein eigenes Land. Doch es gibt einen Traum von Romanistan – als imaginären Ort gleichberechtigten Zusammenlebens, als politische Vision ohne Territorialanspruch. Und es gibt die Roma Armee: Initiiert von den Wiener Schwestern Simonida und Sandra Selimović formierte sie sich am Berliner Gorki Theater als künstlerisch-politische Einsatzgruppe, als Mittel der lustvollen Selbstermächtigung, als Zusammenschluss, um die eigene Geschichte selbst zu erzählen. Die Roma Armee ist übernational, divers, feministisch, queer. Die Schauspieler/innen sind Romnija, Rom und Romani Traveller aus Österreich, Serbien, Deutschland, dem Kosovo, Rumänien, England und Schweden, sie sind auch israelisch-deutsch-türkisch-Berliner Gadjé. Gemeinsam mit Regisseurin Yael Ronen (Gutmenschen) erkunden sie persönlich gefasste Erfahrungen, historische Kontaminationen und aktuelle Vorfälle und entwickeln daraus eine schillernde, umwerfend energetische Show.
Das Gastspiel ist Teil des Festivals E Bistarde/Vergiss mein nicht des Vereins Romano Svato, das vom 14. bis 17. Juni in Wien stattfindet.
Nähere Infos unter http://romanosvato.com/

Foto: © Esra Rotthoff